Den aktuellen Planungen nach soll es auch im Bereich der hausärztlichen Versorgung zu Einsparungen seitens der Bundesregierung kommen.
Den Plänen von Bundesgesundheitsministerin Warken nach soll eine Leistungsbegrenzung bei der Bezahlung von hausärztlichen Leistungen realisiert werden. Dieses ist insbesondere paradox, da das übergeordnete Ziel der Einführung einer streng primärärztlich getriebenen Versorgung weiterhin Kernlement der Reformen ist.
Der hausärztliche Sektor wird damit geschwächt. Hausärzte sollen für die Patienten, die über eine definierte Sollanzahl hinausgehen, teils deutliche Abschläge in der Honorierung bekommen. Das Fach Allgemeinmedizin, welches schon seit Jahren mit Nachwuchsmangel kämpft, wird dadrurch noch unattraktiver für jungen KollegInnen, die sich niederlassen wollen.