22. Januar 2026

Phytotherapy zunehmend Bestandteil der Leitlinien

Schon gewusst?

Termine und Rezepte bequem digital anfragen oder per Telefon.

Evidenzbasierte Pflanzenheilkunde wird vermehrt als Erstlinien-Therapie empfohlen. Homöopathie verliert mangels wissenschaftlicher Belege an Bedeutung.

In verschiedenen Aktualisierungen bestehender Therapieleitlinien sind weitere hochdosierte pflanzliche Formulierungen nun teils als Erstlinien-Therapie für Erkrankungen wie Sinusitis, Bronchitis oder Cystitis genannt. Grund hierfür ist die immer weiter wachsende Basis an medizinischen Daten, welche den reproduzierbaren Nutzen der Präparate belegt. Man spricht hier von evidenzbasierter Medizin. Die Heilkraft der Pflanzen kann einen wesentlichen, zumeist schonenden Beitrag zur Linderung von diversen Beschwerden leisten, ohne dabei auf chemisch-synthetische Derivate zurückgreifen zu müssen. Eine komplette Absage wird hingegen der Homöopathie erteilt, die keinen nennenwerten Stellenwert in der rationalen Arzneimitteltherapie mehr hat. Grund hierfür sind fehlende wissenschaftliche Nutzenbelege dieser Behandlungsmethode.