Die Techniker Krankenkasse möchte die Konditionen im bestehenden Hausarztvertrag neu verhandeln. Dazu hat sie den aktuellen Vertrag gekündigt, um die Vertragsparteien so in Neuverhandlungen zu zwingen.
Bis ein neuer Vertrag unterschrieben ist, gelten die Konditionen des alten. Alle Patienten der TK, die dort eingeschrieben sind, werden ganz normal weiter zu den bekannten Konditionen versorgt. Es bedarf weder seitens der Patienten, noch der Praxen, derzeit irgendwelcher korrigierender Maßnhamen. Auch Neupatienten können ganz normal weiter eingeschrieben werden.
Die TK hatte in einem Gutachten untersuchen lassen, ob die HZV für sie ökonomisch sinnvoll ist. Entgegen aller bislang zu diesem Thema national und international publizierten Daten kam die TK in ihrem Gutachten nun zu dem Ergebnis, dass dieses wohl nicht so sei.
Dabei ist der in Frage gestellte finanzielle Mehraufwand gegenüber den Gesamtausgaben dieser Krankenkasse denkbar gering und entspricht etwa nur 0,25% der TK-Gesamtausgaben. An dieser Größendimension ist zu ersehen, dass es ich vor allem um einen politischen Schachzug handelt, der wissenschaftlich nicht auf breite Basis gestellt ist.